Inhalte im richtigen Format bereitstellen

Warum das Format zählt

Screenbird lädt deine Bilder und Videos unverändert hoch: was du hochlädst, gibt der Player wieder. Das bringt maximale Qualität, bedeutet aber, dass das Format deiner Inhalte direkt bestimmt, wie reibungslos deine Bildschirme laufen.

Ein 4K-Video auf einem Full HD-Bildschirm zwingt den Player, jedes Frame herunterzuskalieren. Das kostet CPU, GPU und Speicher. Auf schwächeren Playern (Fire TV Stick Lite, ältere Raspberry Pi, Einsteiger-Android) führt das zu:

  • Stocken zwischen Elementen in einer Wiedergabeliste
  • Langsameren Übergängen
  • Speicherdruck bei mehreren Zonen oder langen Playlists
  • Höherer Bandbreite ohne sichtbaren Unterschied

Dasselbe gilt für Fotos. Ein 24-megapixel Foto auf einem 1920x1080-Bildschirm hat 12-mal mehr Pixel als sichtbar und benötigt entsprechend mehr Speicher zum Dekodieren.

Richtlinien pro Bildschirm

Full HD-Bildschirm (1920x1080)

  • Bilder: 1920x1080 (Querformat) oder 1080x1920 (Hochformat)
  • Video: 1920x1080, H.264 oder HEVC, 5-10 Mbps Bitrate

4K-Bildschirm (3840x2160)

  • Bilder: 3840x2160 (Querformat) oder 2160x3840 (Hochformat)
  • Video: 3840x2160, H.264 oder HEVC, 15-25 Mbps Bitrate

LED-Banner oder Videowall

Nutze Pixel Mapping, um dem Pixel-Layout deines Bildschirms zu folgen.

Ausrichtung anpassen

Liefere Inhalte in der Ausrichtung deines Bildschirms. Hängt dein Bildschirm im Querformat, liefere Inhalte im Querformat. Hängt er hochkant, liefere Inhalte im Hochformat. Bei einer Abweichung skaliert der Player automatisch mit Balken oder Beschnitt. Das funktioniert, verschwendet aber Bildschirmfläche.

Fotos: praktische Tipps

  • Maximale Dateigröße: 2-3 MB pro Foto. Größer ist erlaubt, bringt aber keinen sichtbaren Unterschied und kostet Speicher.
  • Resize vor dem Upload: kostenlose Tools wie Squoosh (squoosh.app) erledigen das in Sekunden im Browser.
  • Format: JPG für Fotos, PNG für Transparenz oder einfarbige Flächen, WebP für die beste Komprimierung.

Video: praktische Tipps

  • Codec: H.264 (universell) oder HEVC/H.265 (besser komprimiert, flüssig auf moderner Hardware)
  • Container: MP4 wird von allen Screenbird-Playern unterstützt
  • Bitrate: HD 5-10 Mbps, 4K 15-25 Mbps. Höher = schwerer, kein sichtbarer Gewinn.
  • Framerate: 30 fps als Standard, 60 fps nur für schnelle Bewegungen
  • Audio: AAC oder kein Audio. Signage-Bildschirme laufen meist ohne Ton.

Designer: im Bildschirmformat gestalten

Nutze im Designer dasselbe Canvas-Format wie deinen Bildschirm: HD-Bildschirm ergibt ein HD-Canvas, 4K-Bildschirm ein 4K-Canvas. Die Ausgabe ist ein PNG, das der Player 1-zu-1 anzeigt, ohne Skalierung.

Symptome zu schwerer Inhalte

Kommen dir diese Probleme bekannt vor? Prüfe zuerst dein Inhaltsformat:

  • Kurzes Einfrieren zwischen Elementen in einer Wiedergabeliste
  • Langsame Übergänge (Cross-Fade stockt)
  • Player startet neu oder stürzt bei großen Dateien ab
  • Lange Ladezeit, bevor Inhalt auf dem Bildschirm erscheint

Auf schwächerer Hardware (Fire TV Stick Lite, Pi 4 mit 4K-Inhalten, Einsteiger-Android-Boxen) sind das oft Hardware-Grenzen, keine Screenbird-Fehler. Senke die Auflösung deiner Inhalte oder wähle einen leistungsstärkeren Player wie Fire TV Stick 4K Max oder Raspberry Pi 5.

Checkliste vor jedem Upload

  • Auflösung passt zu deinem Bildschirm (HD oder 4K)
  • Ausrichtung passt zu deinem Bildschirm (Querformat oder Hochformat)
  • Fotos unter 3 MB
  • Videos in H.264 oder HEVC, vernünftige Bitrate
  • Audio aus, sofern nicht ausdrücklich benötigt

© screenbird.app